Roma Resistance Day!

Der 16. Mai 1944 wurde zum Symbol für den Widerstand der Roma während des Holocausts, als Roma, Sinti und andere im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gefangene Menschen, mit Hämmern, Spitzhacken und Schaufeln bewaffnet, den Nazis den Kampf ansagten.

Gefährdung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

am 28. September wurden Vertreter*innen von NGOs der Sinti und Roma, Noa Karavan, Tochter von Dani Karavan sowie die Stiftung Denkmal zum Gespräch bei der Berliner Verkehrssenatorin Schreiner und dem Kultursenator Chialo geladen, um die Diskussion über den Bau der S-Bahn 21 und die damit verbundene Beeinträchtigung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas wieder aufzunehmen.

Tag des Roma* -Widerstands

Am 15. Mai 1944 wurden 6000 Roma* im Lager vorgewarnt, dass Nazis ihre Hinrichtung planten. Am 16. Mai 1944 erschienen mehr als 600 Roma-Häftlinge nicht zum üblichen morgendlichen Appell, sondern verbarrikadierten sich in ihren Baracken. Sie waren in ein Gerätelager eingebrochen, hatten sich mit Hämmern, Spitzhacken und Schaufeln bewaffnet und die Holzteile ihrer Schlafkojen auseinandergenommen, um daraus Waffen herzustellen.